Enjoy My Life

Über mich

Das bin also ich!

 

Angefangen hat alles 1952 in Dortmund. Jene Stadt also, in der ich mich auch heute noch wohl fühle, und der ich mit Unterbrechung durch Wehrdienst und Studium die Treue halte. Das Wirtschaftswunder und ich steckten damals im wahrsten Sinne des Wortes in den Kinderschuhen.

Zur wichtigsten Bezugsperson neben meinen Eltern avancierte in meinen ersten Lebensjahren ein Teddybär namens Peter, mit dem mich bald eine echte Männerfreundschaft verband, und der auch heute noch unter uns weilt.

Die Jahre vergingen, die Sinne schärften sich. Neben der lästigen Schule gab es eine Reihe von Dingen, die dieses Leben lebenswert machten. Bspw. die häufigen und allseits beliebten Besuche der Damenoberbekleidungsabteilungen in den großen Dortmunder Kaufhäusern und die damit einhergehenden Fragen an die Verkäuferinnen, ob sie denn möglicherweise unsere entflohenen weißen Ratten und Mäuse gesehen hätten. Ja, die statt der gewünschten Antworten entstehenden, tumultartigen Szenen waren schon Darbietungen mit höchstem Unterhaltungswert, eben ganz großes Kino.

Es begann dann irgendwann die bis heute unerreichte Zeit der Musik mit ihren bis heute unerreichten Hits der späten 60-er und frühen 70-er. Ich gebe zu, es ist natürlich alles eine Geschmackssache. Unsere Fragestellungen änderten sich indes elementar. Hatte uns z. B. noch vor kurzer Zeit die Frage intensiv beschäftigt, warum denn dieser Bundeskanzler Erhard trotz eines für jeden Bundesbürger sichtbaren chronischen Mumps nicht das Bett hüten durfte sondern in der Weltgeschichte herumreisen musste, rückten schlagartig andere Themen in den Focus.

Warum wusste Dr. Sommer, dieser vermaledeite Hurensohn, so gut Bescheid? Wird es jemals eine Fortsetzung der „Raumpatrouille geben? Sind Mädchen eigentlich wirklich doof? Treffen die amerikanischen Astronauten auf dem Mond – wie dereinst Perry Rhodan – auf Außerirdische? Wenn ja, dann aber gute Nacht Marie, denn wer sollte die dann aufhalten? Ein zweiter Perry Rhodan war nicht in Sicht und mit dem verfügbaren Personal hatten wir so unsere Probleme. Maurermeister Walter Ulbricht mit Maurerkelle und Speisfass soll Außerirdische bekämpfen indem er sie mit Mörtel bewirft? Auf keinen Fall! Ein öffentlich gewatschter Bundeskanzler schon überhaupt nicht und die Generalvertreter für Agent Orange und Napalm, Johnson und Nixon waren natürlich eklatant glatte Fehlbesetzungen für diesen Job. Der einzige damalige Hoffnungsträger Willy Brandt könnte die Aliens wahrscheinlich Ruck-Zuck unter den Tisch saufen, aber was passiert, wenn diese Jungs Alkoholverweigerer sind?

Sie, die Astronauten, trafen Gott-sei-Dank nicht, ... wie wir alle inzwischen wissen. Das mit der “Raumpatrouille“ erledigte sich bedauerlicherweise ohne Fortsetzung. Und Mädchen stellten sich sogar als alles andere denn doof heraus! An dieser Meinung hat sich im Übrigen bis heute bei mir nichts geändert. Lediglich die Frage nach der Quelle des Wissens des legendären Dr. Sommer wird wohl für alle Zeit ein Geheimnis bleiben. Allein mit den Inhalten eines Medizinstudiums ist das alles jedenfalls nicht zu erklären, so viel steht nun mal fest!!!

Ja und dann war da noch Heidi Brühl, die große Liebe meiner frühen Jugend. Leider konnten wir nicht zusammen kommen, so dass sich dieses Thema von selbst erledigte.

Das Leben ging weiter. Abitur, Wehrdienst, Studium, Jobs, alles nicht so sehr aufregend, weil es tausendfach täglich überall erlebt und erfahren wird.

Mein Leben als langweilig und eintönig zu beschreiben, käme mir aber niemals in den Sinn, ist ja auch weit davon entfernt. Zu meinem jetzigen Job, den ich inzwischen seit siebzehn Jahren ausübe – Organisation von Kommunikationssystemen bei einem symphatischen, aufstrebenden Versicherungskonzern – fällt mir alles ein, nur nicht langweilig und eintönig. Und im privaten Bereich ist sowieso immer irgend etwas angesagt, wodurch jede Form von Tristesse im Keim erstickt wird.

So, und dann ist da ja schließlich last but not least meine Frau Anette, ein absoluter Glücksfall meines Manni-Lebens! Glück in jeder Hinsicht, denn mit dem Tod meiner ersten Frau Margret zeigte sich das Leben ja nicht gerade von einer schönen Seite. Aber dann habe ich Anette kennen und lieben gelernt (das war, so erinnere ich mich, eine Art Synchronaktion!). Sie ist nun das, wovon jeder träumt, die Liebe des Lebens. Da haben sich ja wirklich zwei Menschen gesucht und gefunden, mein lieber Schwan. Unser gemeinsames Leben ist phänomenal und supertoll, und das in dem Bewusstsein, dass es mit mir zwar meistens, aber eben auch nicht immer leicht ist.

Ich kann allen an dieser Stelle nur empfehlen, Anette's Site zu besuchen (http://www.magic-colors.eu). Die dort präsentierten Fotos sind wirklich der Knaller, und das sage ich nicht als verliebter Ehemann sondern als Fan von gelungener und beeindruckender Fotografie.

 

Und wie klingt es so schön abgewandelt aus dem vielziterten Volksmund?: "Ein Glück kommt selten allein!" Denn neben einer supertollen Frau ist mir auch noch so mir-nix dir-nix eine Tochter zugeflogen, von Anette mit in die Ehe gebracht. Auch Jenny bereichert mein Leben ausseordentlich, denn plötzlich von mit den Worten "Hallo Pappa, wie geht es Dir?" angeredet zu werden, ist schon etwas sehr besonderes! Aus der "einzelnen Tochter" entwickelt sich derzeit einen kleine Familie, zu der ein ungewöhnlich netter Schwiegersohn gehört. Er, Chris(toph), verfügt unter anderem über ein aussergewöhnliches Kochtalent. Und um den derzeitigen familiären Zwischenstand zu ergänzen, ..... aber nein, dazu weiter unten und ausführlicher!!!!

Dann sind da die Vertreter jener Spezies, die man Freunde nennt. Ich kenne sehr, sehr viele Menschen, die meisten davon wirklich nett und symphatisch. Es gibt jene, die man als gute Bekannte beschreiben würde, aber nur einige, ganz wenige sind das, was ich nach meinem Verständnis als Freund bezeichne.

Freunde sind etwas aussergewöhnliches, die muss man sich erarbeiten und verdienen, und sie zahlen es dadurch zurück, dass sie, wann immer man sie braucht, für einen da sind. Diese kleine, aber ausgesprochen illustre Truppe möchte ich kurz näher vorstellen, denn sie haben eine besondere Hervorhebung verdient.

Langweilig wäre es, wenn der Rainer nicht da wäre. Getragen von natürlicher Gelassenheit, und getrieben von dem Motto, "da lassen wir aber erst einmal Fünfe gerade sein!". Es ist mit Leib und Seele Musiker, genauer gesagt ein begnadeter Rockgitarrist. Das kann sich wirklich alles hören lassen. Darüber hinaus ist er nicht nur Freund sondern auch Arbeitskollege. Dieser Umstand und die extrem ausgeprägte Seelenverwandtschaft ermöglichen es immer wieder, jegliche berufliche Unbill im Keim zu ersticken. Und schließlich verbindet uns zudem die Gabe, unsere Umwelt mit unaufgeforderten Stimmenimitationen zu unterhalten. Oder manchmal zu nerven???

 

Auf den Jure ("Der Tscheche") mag ich überhaupt nicht verzichten. Zum einen ist er die bessere Hälfte der "Deutsch-Kroatischen Mauer", das bedeutet nichts anderes, dass wir beide ein perfekt eingespieltes Tennis-Doppel sind. Aber das allein würde niemals für eine Freundschaft ausreichen. Wenn es darauf ankommt, kann man ohne wenn und aber auf ihn bauen. Er ist als Südeuropäer natürlich wie kein Zweiter dafür prädestiniert, den genußlastigen Teil des Lebens in vorbildlicher Manier zu organisieren. Überflüssig zu erwähnen, dass Veranstaltungen unter seiner Regie bereits heute völlig zu Recht Kultstaus erreicht haben.

 

Megasportlich, immer wohlgelaunt und schlagfertig, das fällt mir spontan im Zusammenhang mit meinem Spezi Holger ein. Ja, er ist unglaublich sportlich, seine große Leidenschaft ist das Radfahren. Inzwischen ist auch er ins "Musikgeschäft" eingestiegen, und ist intensiv dabei, ein brauchbarer Bassist zu werden. Da auch sein Sohn Sebastian als Schlagzeuger musikalisch hoch aktiv ist, appeliere ich an die alternden AC/DC-Stars in Würde abzutreten, solange dazu noch Zeit ist. Die Schwerter Honert-Band ist nämlich durch nichts aufzuhalten. ich schwöre es!!!

 

Und dann ist da noch der zum jetzigen Zeitpunkt älteste Freund, Dieter. Er ist ein glühender Verehrer der gepflegten Oper, des guten Weines und aller sonstigen sinnlichen Genüsse. In den letzten Jahren hat er sich zu einem ambitionierten Hobby-Koch entwickelt. Wir haben auf unserem Weg schon so manche Flasche geleert, Schönes, weniger Schönes und Trauriges erlebt, aber jedesmal gelernt, dass Gemeinsamkeit stark macht. Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle die Tatsache, dass er seit nunmehr gut 17 Jahren als “Präsident“ unseres Tennisteams der ruhende Pol unserer “Männerwirtschaft“ ist.

Nun denn, Jungs, danke für Eure Freundschaft, und lasst uns weitermachen wie bisher!!!

 

Last but not least möchte ich ein nicht alltägliches "Sixpack" hervorheben. Die Scheibelhuts! Das sind Andrea und Heinz, Schwägerin und Schwager und deren Kinder, meine Nichten, Neffe, Patenkinder Julia, Katharina, Theresa und Maximilian! Sie begleiten mich bereits fast ein halbes Leben lang, und auch Ihnen danke ich an dieser Stelle für vieles ganz herzlich.


Was verdient noch eine Erwähnung? Natürlich der für einen Dortmunder Jungen gottgegebene Hang zu dem Fußballverein in Deutschland schlechthin, der durch nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts zu erschüttern ist. Damit meine ich sowohl meinen Hang als auch den Fussballverein!

Da allerdings Sport bei aller Begeisterung - ausschliesslich vor dem Fernseher genossen - letztendlich langweilig ist, laufe ich regelmäßig (42.195 oder einfach nur Laufen.......) und spiele darüber hinaus nach Möglichkeit ebenso regelmäßig Tennis.

Und Fragen stellen sich natürlich auch heute noch. Selbstverständlich andere als vor Jahren, bspw. hat eigentlich jemand mitbekommen, wann genau sich der chronisch beflissene Dauergrinser JBK seine Otapostasis hat behandeln lassen (“das muss man ja einfach mal fragen, das interessiert ja die Zuschauer, verstehen Sie mich nicht falsch…..)?

Was bleibt mir noch zu tun? Einfach danke zu sagen, danke für das Interesse an meiner Seite und den mehr oder weniger schwergewichtigen Themen darin. Ich hoffe, es macht Spaß, sich hier aufzuhalten.

Ach ja, und ich mache sowieso weiter. Womit?

Ich genieße mein Leben in vollen Zügen!!!

Manfred Damm

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P. S.: Ein Nachtrag noch, aber gleichwohl ein unverzichtbarer. Seit kurzem (20.12.2008) sind wir mega-stolze Großeltern. Es war das alles überstrahlende Ereignis des Jahres 2008!!!

Finn (http://www.finn-holst.de) heißt er, und ist nach Aussage von Anette das süßeste Kind der Welt. Jaja, das ist ja typisch für diese Omas! Ich bin da eher bescheidener und behaupte, ganz der Opa. Und… das stimmt doch, oder?